| Mühltal/Darmstadt (wli), 24.Juni 2005. Wir entwickeln uns
zunehmend zu einem Nomadenvolk. Die fortschreitende Globalisierung fordert
immer mehr berufsbedingte Mobilität. Die Zahl der Berufe, die Mobilität
voraus setzen steigt ständig an. Eine zunehmende Zahl von Personen muss
mobil werden, um überhaupt einer Beschäftigung nachgehen zu
können.
Das Leben aus dem Koffer und in Fernbeziehungen kommt immer mehr in
Mode und ist schon lange nicht mehr auf bestimmte Berufsgruppen wie etwa
Manager oder Monteure beschränkt. Die Work-Family-Balance und
Work-Couple-Balance gestalten sich zu einer schwer lösbaren Aufgabe, die
auch zur Chance werden kann, wenn etwa die gemeinsame Zeit zwischen
Partnern oder Eltern und Kindern bewusster und qualitativ wertvoller
verbracht wird.
Das WorkLife-Institut in Mühltal/Darmstadt unterstützt Paare die in
Fernbeziehungen leben mit speziellen Seminaren. „Betroffene lernen ihre
Mobilität für sich einzusetzen und den Umgang mit Nähe und Distanz
individuell gut einzupendeln. Auch die Paarbeziehung profitiert davon,
indem jede(r) lernt gut mit sich alleine zu leben, ohne
Abhängigkeitszinsen zu zahlen“, so Joachim E. Lask, Leiter des
WorkLife-Instituts. Fernbeziehungen haben insgesamt ein erhöhtes
Scheidungsrisiko, da es weniger gemeinsame Investitionen in die
Partnerschaft gibt, so Diplompsychologe und Familientherapeut Lask.
Seminare zur Unterstützung von Fernbeziehungspaaren sind in
Deutschland weiterhin Mangelware, obwohl die Anzahl der mobilen
Distanzpaare die 10 Prozentmarke bereits überschritten hat. Auf seinem
diesjährigen Kongress, am 18. Nov. 2005, in der IHK Frankfurt/M, wird das
WorkLife-Institut unter anderen auch das Thema „Fernbeziehung und
berufliche Mobilität“ aufgreifen. Arbeitgeber entdecken dabei neue
Möglichkeiten mobile Angestellte in ihren Fernbeziehungen zu
unterstützten.
Weitere Links:
www.work-family-balance.de
www.worklife-institut.de
www.worklife-kongress.de
Quelle: Pressetext des WorkLife-Instituts vom 24. Juni 2005.
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