Elterntest:
Wie erziehe ich mein Kind?
Interpretation.
Je höher der errechnete Wert, desto ungünstiger ist der
Umgang mit Problemverhalten der Kinder. Schon viele Eltern haben
diesen Test gemacht, sodass es Normwerte gibt, mit denen Sie ihre
Erziehungsstrategie vergleichen können. In einer Befragung von
570 Mütter in einem Braunschweiger Kindergarten wurden folgende
Durchschnittswerte
ermittelt:
- Gesamt: 3,3
- Nachsichtigkeit: 2,5
- Überreagieren: 3,3
- Weitschweifigkeit: 4,5
In der folgenden Tabelle finden Sie die Werte, bei denen Psychologen
von unauffälligem, leicht auffälligem oder auffälligem
Erziehungsverhalten sprechen.
| Gesamtskala: |
0
- 3.5 |
3.6
- 3.7 |
ab
3.8 |
| Nachsichtigkeit: |
0
- 2.9 |
3.0
- 3.2 |
ab
3.3 |
| Überreagieren: |
0
- 3.7 |
3.8
- 3.1 |
ab
4.2 |
| Weitschweifigkeit: |
0
- 5.0 |
5.1
- 5.4 |
ab
5.5 |
Mütter und Väter, die im grünen Bereich liegen, erziehen
weitgehend so, dass ihre Kinder klare Regeln lernen und ihnen
Grenzen gesetzt werden; auch verlieren sie selten die emotionale
Kontrolle.
Nachsichtige Eltern hingegen reagieren nicht konsequent und achten
wenig auf die Einhaltung von Regeln - was Problemverhalten bei
Kindern hervorrufen kann.
Überreagierende Eltern sind oft gereizt, wütend oder verärgert.
Sie handeln häufig sehr emotional in Situationen, in denen es
wichtig wäre, ruhig und bestimmt zu bleiben. Auch das erzeugt
problematisches Verhalten bei Kindern. Weitschweifige Eltern führen
mit ihren Kinder immer wieder langatmige und ermüdende Diskussionen
über Problemverhalten, obwohl es in den entsprechenden Situationen
wenig effektiv ist.
Wer im roten Bereich liegt, könnte ein Elterntraining oder
professionelle Beratung in Betracht ziehen.
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